Okt 16

kerze
Am 18.10.1989 zum 17:00 Uhr luden die beiden Kirchen und das “Neue Forum” zu einem Friedensgebet in die Johanniskirche ein. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner wusste, dass sich im Anschluss an dieses Friedensgebet mehrere tausend Menschen auf den Weg machten. Mit Kerzen in der Hand gingen die Menschen den “Weg der Hoffnung”. An diesen Demonstrationszug schlossen sich bis zur katholischen Kirche in der Heidmühlenstraße nochmals einige Tausend an.
Zwanzig Jahre danach am 18.10.2009 um 19:00 Uhr soll noch einmal an die damaligen Ereignisse in Neubrandenburg mit einem Friedensgebet in der Johanniskirche gedacht werden. Wie damals soll im Anschluss der “Weg der Hoffnung” gegangen werden. Dies soll nicht nur ein Zeichen der Erinnerung und gegen das Vergessen sein, sondern soll zeigen, dass es auch heute immer wieder darauf ankommt den Menschen Hoffnung und Mut zu geben.
In einem Lied von Martin Lonquich heißt es:
Hoffen wider alle Hoffnung, glauben, dass es dennoch weitergeht. Lieben, wo es beinah nicht mehr möglich, damit die Welt auch morgen noch besteht.
Fühlen, wo Gefühle sterben. Licht sehn, da, wo alles dunkel scheint. Handeln, anstatt tatenlos zu trauern, trösten auch den, der ohne Tränen weint.
Wach sein, Zeichen klar erkennen, helfen, trotz der eignen großen Not. Aufstehn gegen Unrecht, Mord und Lüge, nicht einfach schweigen, wo die Welt bedroht.

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