Okt 28

 

Am 4.11.2014 um 17:00 Uhr öffnet die Ausstellung ”Herbst´89 – 25 Jahre Friedliche Revolution”. Bis zum 1.2.2015 wird die Geschichte von damals anhand von Bildern, Dokumenten und Fundstücken erlebbar gemacht.

Im Rahmen der Ausstellung wird am 14.11.2014 um 19:00 Uhr der Liedermacher Stephan Krawczyk ein Konzert geben. Krawczyk war einer der bekanntesten Oppositionellen in der DDR. Bereits 1987 verlangte er gemeinsam mit Freya Klier die Achtung der Menschenrechte in der DDR. 1988 wurde er von der Stasi inhaftiert und später dann in die Bundesrepublik abgeschoben.

Am 26.11.2014  um 18:00 Uhr wird Pastor von Samson an gleicher Stelle über sein Leben und seine Erfahrungen in der DDR sprechen. Auch er wurde zum Opfer der SED Diktatur und war inhaftiert.

Zur Besetzung und Auflösung der Stasi in Neubrandenburg wird am 15.1.2015 um 18:00 Uhr ein Gespräch mit Burkhard Räuber im Rahmen der Ausstellung stattfinden.

Okt 26
Demonstration 25.10.1989 Karl-Marx-Platz

Demonstration 25.10.1989 Karl-Marx-Platz

Am 25.Oktober 1989 fand wiederum an ein Friedensgebet in der Johanniskirche ein “Marsch der Hoffnung” statt. Was genau an diesem Tag geschah, geht detailreich aus einem Bericht der Kreisdienststelle der Stasi hervor. In diesem Bericht heißt es: “… Um 17.00 Uhr begann pünktlich das “Friedensgebet” in der Johnniskirche Neubrandenburg. Teilnehmer: – in der Kirche ca. 1000 vor dem Kirchplatz zu dieser Zeit ca. 5000 bis 6000 Personen. … Um 17.32 wurde das “Friedensgebet” beendet mit anschließender Formierung der Personen zum Marsch der Hoffnung. Dieser Marsch führte von der Johanniskirche über die Thälmannstraße, Friedrich-Engels-Ring, Gr. Wollweberstraße, Dr.-Otto-Nuschke-Str., Treptower Str. auf den Karl-Marx-Platz. … Am “Marsch der Hoffnung” nahmen insgesamt 15.000 bis 20.000 Personen teil, die sich während des “Friedensgebetes” von 17.00 -17.32 Uhr auf dem Kirchenvorplatz bzw. im Bereich der E.-Thälmann-Str. angesammelt hatten. Durch 30 % der Personen wurden brennende Kerzen mitgeführt. Das Durchschnittsalter betrug ca. 25 bis 40 Jahre. … Um 18.17 Uhr erreichte das Ende des Marsches den Karl-Marx-Platz. Zu dieser Zeit waren dort bereits ca. 5000 Personen versammelt (überwiegend positive Bürger).”
Der Chronist versäumt es nicht, genau zu vermerken, welches die Aufschriften auf den mitgeführten Plakaten waren und das Sprechchöre “Deutschland, Deutschland”, “Schließt Euch an” und “Stasi in die Volkswirtschaft” gerufen wurden, ohne eine breite Massenbasis zu finden.
Zu dem was auf dem Karl-Marx-Platz geschah erfahren wir aus dem Stasibericht dann Folgendes: “Der Dialog begann mit kurzen Ausführungen des Oberbürgermeisters von Neubrandenburg. Seine Ausführungen waren teilweise begleitet durch Pfiffe und Zwischenrufe, die sich deutlich erkennbar auf konkrete Passagen bezogen. Z.B. Zwischenrufe: “Wahlbetrug” bei Ausführungen zur Wahl der Volksvertreter. Bei den anschließenden Ausführungen des Gen. Chemnitzer waren analoge Aktivitäten erkennbar. Z.B. Zwischenrufe “Wir sind das Volk” bzw. Ausrollen eines 25- m -Transparentes mit der Aufschrift: “Neues Forum”.
Dann folgt eine Aufzählung der anderen Sprecher an diesem Abend: Frau Heidemarie Boeck für die evangelische Kirche, Herr Martin Kruse als Vertreter einer Gruppe, Herr Vonhold als amt. Vorsitzender des Bezirksvorstandes der CDU und Herr Wolter für die katholische Kirche. Hierzu merkt der Stasi-Chronist an: “Diesen Teil der Veranstaltung verfolgten die anwesenden Personen aufmerksam bei mehrmaligen Zwischenrufen: “Neues Forum”.
Offensichtlich hatten die verantwortlichen Genossen geplant, die Demonstranten durch ihre massive Präsenz auf dem Karl-Marx-Platz einzuschüchtern. Aber die Zahl der versammelten “positiven Bürger” nahm sich gegen den gewaltigen Zug der Demonstranten eher kläglich aus.
Auszug aus dem Bericht der Stasi vom 25.10.1989

Auszug aus dem Bericht der Stasi vom 25.10.1989

Okt 19

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Okt 14

Am 16.10. um 11:00 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Dr. Krüger eine Ausstellung zum Thema „20 Jahre Friedliche Revolution“ im Rathaus Neubrandenburg.
Die Ausstellung zeigt in beeindruckender Art und Weise, welches die Auslöser aber auch die glücklichen Umstände waren, die die Ereignisse des Herbstes 1989 erst möglich machten. Es werden dem Besucher der Ausstellung auch eine Reihe von Neubrandenburger Fundstücken und Dokumenten dieser Zeit gezeigt. Auf Wunsch stehen Zeitzeugen zum Gespräch zur Verfügung.

Foto: Hans-Jürgen Schulz

Foto: Hans-Jürgen Schulz

Das Bild ist eines der wenigen Dokumente von der 1. friedlichen Demonstration am 18.10.1989, dem “Weg der Hoffnung” von der Johanniskirche zur katholischen Kirche in die Heidmühlenstraße.

Okt 07

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Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, auf der Freya Klier ihr neustes Essay las und im Anschluss den Gästen freimütig Rede und Antwort stand. Beeindruckend war, wie authentisch und glaubwürdig ihr Vortrag und die Beantwortung der Fragen daher kamen. Auch wenn sich nicht jeder im Publikum mit dem Gesagten anfreunden wollte, blieb eines zurück – das Bild einer starken Frau mit einer beachtlichen Lebensleistung und großen Verdiensten um die friedliche Revolution im Herbst 1989. Und das, trotzdem sie zu diesem Zeitpunkt aus der DDR ausgebürgert war.

Okt 06
Foto: Hans-Jürgen Schulz

Foto: Hans-Jürgen Schulz

Erinnern für die Zukunft

Als am Vormittag des 18.10.1989 die Pastoren Ullrich von Saß und Winfried Schiemann vereinbarten, dass es im Anschluss an das Friedensgebet in der Johanniskirche  ein Schweigemarsch durchgeführt werden kann, konnte wohl niemand erahnen, dass an diesem Abend sich über 4.000 Menschen auf dem Kirchenvorplatz der katholischen Kirche drängen würden. Eingezwängt zwischen den Treppenstufen zur Kirche und einer tiefen Baugrube, die erst vor kurzem für den Neubau des Pfarrhauses ausgehoben worden war. Die Menschenmasse war diszipliniert aber zugleich unruhig. War das, was sie soeben erlebt hatten Wirklichkeit? Erst am Nachmittag hatte es sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen und Pastor von Saß hatte es im Informationsteil des Friedensgebetes bestätigt – Erich Honecker war zurückgetreten. Sein Nachfolger als neuer SED Chef, Egon Krenz hatte verkündet, er wolle eine „Wende“ einleiten. Dann diese unglaubliche Menge an Menschen in und um die altehrwürdige Johanniskirche. 1.500 Menschen in der Kirche und draußen 1.000, die keinen Platz gefunden hatten und das an einem Mittwoch um 17:00 Uhr. Ein Chronist schrieb dazu „ …(die Johanniskirche war) so voll, wie wohl noch nie in ihrer Geschichte“. Kein Mensch konnte mit einem solchen Ansturm, in der wohl „kommunistischsten“ Bezirksstadt rechnen. Waren es doch am Mittwoch zuvor nur knapp 400 Menschen die sich in der Johanniskirche zum Friedensgebet versammelten.  Die Masse auf dem Vorplatz der katholischen Kirche war unruhig, weil der Demonstrationszug, vorbei an Polizeizentrale, SED Parteizentrale, und Staatssicherheit bis hin zur katholischen Kirche, auf weit über 4.000 Menschen angeschwollen war und niemand von Staat und Regierung etwas dagegen unternahm. Nur ein schnell heran gebrauster Wartburg der Polizei sperrte mit einigen Polizisten den Ring an der Turmstraße ab, was bei dieser Menge Menschen aber nicht wirklich nötig war.

Viele in der auf dem Vorplatz versammelten Menge fragen sich: Sollte es wirklich so einfach sein, in diesem allmächtigen Staat eine illegalen Demonstration durchzuführen? Reichte es aus, dieser Demonstration nur den Namen „Weg der Hoffnung“ zu geben und von einer Kirche zur anderen zu marschieren? Was wird jetzt hier passieren?  Pfarrer Schiemann betritt den Balkon – die Masse schweigt – ohne Mikrofon, mit gewaltiger Stimme fordert er dazu auf, das „Vaterunser“ zu beten. Nur wenige beten, viele murmeln, die meisten lauschen still dem Gebet, weil sie es nicht kennen. Danach bedankt er sich für das Kommen, wünscht einen friedlichen Heimweg und spendet den Segen. „Wie, das soll alles gewesen sein?“ Es regt sich Unmut. Was die Demonstranten nicht wissen ist, die Pastoren Martins, Schiemann und von Saß hatten am Nachmittag mit staatlichen Stellen verhandelt und zugesagt den erwarteten Demonstrationszug in „ruhige Bahnen“ zu lenken und im Gegenzug erreicht, dass die Einsatzkräfte der Polizei sich so weit wie möglich zurückziehen. Augenzeugen berichten später, mehrere Hundertschaften bewaffneter Polizisten und Wasserwerfer hätten sich in den Wiesen an der verlängerten Jahnstraße zum Eingreifen bereit gehalten.

Was damals vielleicht etwas unpatriotisch anmutete, war eine kluge Entscheidung, nämlich die Masse nicht aufzuheizen, sondern mit Gebet und Segen zu beruhigen. Auf dem Rückweg von der  Demo stellten viele ihre Kerzen und einige auch die wenigen mitgebrachten Transparente an der SED-Parteischule auf. In diesem Gebäude saßen wohl zeitgleich die Spitzen der Neubrandenburger SED, etwas ängstlich, in der Sauna zusammen, wird aus verlässlicher Quelle berichtet.

Eine Woche später kam es bereits zur mächtigsten Demonstrationen mit fast 40.000 Menschen auf dem „Karl-Marx-Platz“, wieder im Anschluss an ein Friedensgebet. Alles blieb auch hier friedlich. Vor einigen Tagen schrieb Gerhard Stoll, der damalige Sprecher des Neuen Forum, „Von der Johanniskirche zur katholischen Kirche sollte der Marsch gehen, um den Menschen Mut zu machen und Ihnen zu zeigen, dass die Kirchen Träger und Beschützer der Bewegung sind.“

Am 18.10.2009 soll diesem Ereignis vor 20 Jahren gedacht werden. Um 19:00 Uhr wird in der Johanniskirche ein Friedensgebet stattfinden bei dem auch einige Akteure von damals zu Wort kommen sollen. Vielleicht finden sich im Anschluss an dieses Friedensgebet genügend Leute zusammen um nochmal gemeinsam den „Weg der Hoffnung“ zu gehen. Hoffnung und Frieden brauchen die Menschen auch heute, Unglaubliches in Gang setzen kann man zu jeder Zeit.

Sep 30

Heute vor 20 Jahren gab es einen der bewegendsten und zugleich den weiteren Verlauf der Geschichte stark beeinflussenden Tag. Seit Wochen waren tausende DDR-Bürger die Prager Botschaft geflohen. Über die Gründe der Einzelnen werden später viele Geschichten erzählt werden. Kaum jemand erzählt jedoch die Geschichten derjenigen, die diesen Weg nicht gingen und in der DDR blieben. Was machte dieser Tag mit den Menschen in der DDR? Sehr vielen wurde wohl im Moment der Rede von Dietrich Genscher auf dem Balkon der Prager Botschaft bewusst, dass es so nicht weitergehen konnte. Man konnte nicht mehr darauf vertrauen, dass sich die Dinge in geordnete Bahnen bewegen werden. Es entstand die Überzeugung nur noch die Wahl zu haben, zwischen sich verschärfender Repression oder Wiederstand. Ich glaube, viele Menschen in der DDR haben an diesem Abend ihre Entscheidung getroffen, sich zu wehren. Nur so ist zu erklären, was in den nächsten Tagen passierte. Tausende Menschen gehen auf die Straße um zu protestieren und es werden trotz massiven Einsatzes der Polizei in Dresden, Karl-Marx-Stadt und Berlin täglich mehr. Der Ausblick drauf, der dämliche Rest (DDR) zu bleiben besiegte ihre Angst vor der Staatsmacht.

Sep 20

Foto Nordkurier 16.10.2009

Foto Nordkurier 16.10.2009

Um 19.00 Uhr erwarteten Gerhard Stoll und weiter Vertreter der Initiativgruppe “Augenzeuge 89″ Aktivisten der ersten Stunden des Herbstes 1989. Insgesamt erschienen noch 13 weitere Aktivisten in der Winterkirche, um ihre Gedanken an den Beginn der friedlichen Revolution vor 20 Jahren auszutauschen und Ideen für eine Gedenkveranstaltung am 18.10.2009 zu sammeln. Besonders erfreut waren die Zeitzeugen darüber, dass, anders als vor zwanzig Jahren, auch Journalisten zu dem Treffen erschienen waren (der Norkurier berichtet in seiner Ausgabe am 18.9. über das Ereignis).
Bilder von den Demonstrationen des Herbstes`89 und im Hintergrund das Erkennungslied der Friedensgebete „Ich wünsch mir ein Haus“ brachten einen Hauch der damaligen Atmosphäre in die Runde.
Den Teilnehmern wurde das Hauptanliegen der Initiativgruppe „Augenzeuge89“ und die geplanten Aktivitäten vorgestellt. Es wurde um Mithilfe beim Zeitzeugenprojekt an den Neubrandenburger Schulen und bei der Erstellung einer Denkschrift geworben.
Besonders bewegend waren die Ausführungen von Bettina Kalisch, die das Geschehen vor 20 Jahren wieder spürbar werden ließen. Vielen Dank an Manfred Zühlke, der seine 400 Seiten umfassende Niederschrift von den damaligen Ereignissen für das Projekt zur Verfügung stellen will.
In der anschließenden, lebhaft geführten, Diskussion wurden die Aktivitäten der Augenzeugen89 ausdrücklich begrüßt. Mit Einzelgesprächen und viel Freude über das Wiedersehen klang der Abend aus.

Sep 07

Vielen Dank an die Redakteure des Nordkuriers, die uns mit diesem Aufruf unterstützen bei der Suche nach weiteren Zeitzeugen.

Bildschirmfoto 2009-09-07 um 09.51.21

Jul 30

Einladung SED

Legende zur Einladung Chemnitzer an Stoll vom 25.10.1989

Am 25.10.1989 fand das 3. Friedensgebet in Neubrandenburg mit anschließender Demonstration um den Ring zum Karl-Marx-Platz statt.
Die etwa 30.000 Demonstranten überfluteten den Platz und drängten das armselige Häuflein der von der Partei bestellten Statisten dicht um das vom Herrn Chemnitzer krampfhaft verteidigte Mikrofon.
Von dessen oft von Buh – Rufen, Pfiffen und Gelächter unterbrochen Rede
ist mir heute eigentlich nur noch die Drohung im Gedächtnis: „…. wenn Sie mich nicht weiter reden lassen, dann können wir auch anders!“ à das war eine eindeutige Drohung mit der Gewalt.
Auf der Demo sprachen wie bekannt die Vertreter der Kirchen und der neuen Bewegungen.
Nach dem offiziellen Ende der Demo standen noch stundenlang Gruppen auf dem Platz und diskutierten.
Die Demonstranten hatten die mitgeführten Kerzen auf dem Platz oft zu Kreisen zusammengestellt und zu Ende brennen lassen.
Noch am 25.10. nach der Demo kam gegen 22.30 Uhr ein Bote zu mir nach Hause und klingelte an der verschlossenen Haustür.Meine Frau forderte ihn vom Fenster im 1. Stock auf, sich vorzustellen und den Grund seines Klingelns zu nennen.
Er sei Bote des 1. Sekretärs der Bezirksleitung der SED, Johannes Chemnitzer und habe eine Einladung zu einem Gespräch am nächsten Tag.
Ich nahm eine Taschenlampe und dieses Mal nicht den abgesägten Schippenstiel neben der Tür mit und öffnete Herrn J. die Tür, um den Brief in Empfang zu nehmen.
Von dem Gespräch am 26.10.1989 bei Herrn Chemnitzer sollte eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht werden.
Die dem Herrn 1. Sekretär für ihre Arbeit in der Bürgerbewegung bekannten Neubrandenburger Ulrich von Saß, Martin Fritz, Alfred Dohndorf und Gerhard Stoll hatten sich zwar zuvor abgestimmt, aber eine gemeinsame Erklärung im kleinen Stübchen wollten wir mit diesen Herren nicht unterzeichnen, das hätten wir als Verrat an der eigenen Sache gesehen.
In totaler Verkennung der Lage bot Herr Chemnitzer dem NEUEN FORUM an, doch der Nationalen Front beizutreten, da die ja die Interessen des ganzen Volkes vertritt.
Ulrich von Saß stellte dem ersten Sekretär in dem Gespräch die Frage, ob er denn wüsste, dass er an diesem Tage an einer ungenehmigten Demonstration teilgenommen habe.
Verwirrung auf der Seite des Einladenden und der Versuch uns von weiteren Demonstrationen abzuhalten bestärkten uns dann in der Meinung „Wir demonstrieren auf der Straße solange, bis unsere Forderungen nach einer Erneuerung der gesamten Gesellschaft unumkehrbar sind“
Diese Einladung war der einzige und letzte hilflose Versuch der SED – Führung des Bezirkes Neubrandenburg, die machtvollen Demonstrationen zu unterbinden.